Draußenschule

Die Draußenschule

Das Konzept der Draußenschule bedeutet Unterrichtsfrequenzen konsequent nach draußen zu verlegen. Die pädagogische Ausrichtung findet sich in der Naturpädagogik wieder. Naturpädagogik bedeutet das direkte Erleben, Experimentieren und Beobachten in der freien Natur. Alle Sinne (hören, riechen, schmecken, tasten, sehen, Gleichgewicht und Bewegung) werden gefördert.

Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, herausragende Kenntnisse der heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu erlangen und dabei lernen sie die naturwissenschaftlichen Inhalte und deren Zusammenhänge kennen, sie erfahren z.B. dass aus kleinen „unscheinbaren“ Ablegern wieder ein großer Baum werden kann.

Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler die Natur erfahren, erleben, und begreifen zu lassen sowie auch einen verantwortungsvollen Umgang mit dieser zu fördern.

Bei der Umsetzung werden die Schulen hierbei von einem unterrichtserfahrenen Team aus Lehrern, Pädagogen und Biologen unterstützt.

Die Idee dazu stammt aus Skandinavien. Dort ist uteskole längst im Rahmenlehrplan verankert. Auch in Deutschland ist dieses Unterrichtskonzept seit einigen Jahren bekannt und wird an verschiedenen Schulen umgesetzt.

Im Schuljahr 2017/2018 haben wir das Pilotprojekt „Draußenschule“ an unserer Schule begonnen.

Einmal pro Woche findet der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klassen für zweieinhalb Stunden in Begleitung einer Naturpädagogin und der Klassenlehrer an einem außerschulischen Ort im Umfeld der Schule statt.

Partnerarbeit und Gruppenarbeit, die das soziale Lernen fördern, sind ein fester Bestandteil der Draußenschule.

Dabei wird auf das Wetter keine Rücksicht genommen: in wetterfester Kleidung lässt es sich ganz wunderbar auch im Winter und bei Regen auf der Erde frühstücken und besondere Dinge sammeln.